Mail an den Bürgermeister (mit Beispieltext für Eltern)

Mailformular mit Beispieltext für SchülerInnen hier

Über diese Seite können Sie eine Nachricht an den Bürgermeister der Stadt Wien, Dr. Michael Häupl (michael.haeupl@wien.gv.at), versenden.

Bitte beachten Sie, dass Nachrichten nur unter Angabe von Vornamen und Familiennamen sowie gültiger E-Mail-Adresse verschickt werden dürfen.

Sie können den Mustertext unten verwenden oder Teile davon. Vergessen Sie ganz am Schluss nicht Ihren Namen.

Mail an den Bürgermeister von Wien

Nachricht

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Ich bin gegen den Bau der Garage im Hof des Gymnasiums GRG17, weil ich als Mutter/ Vater befürchte,

dass mein Kind gesundheitliche Schäden erleidet, da Staub, Lärm, Abgase der LKWs (8 pro Stunde täglich!), Mangel an Belüftung und Licht in den Klassenzimmern und Aufenthaltsräumen der Nachmittagsbetreuung ein hohes gesundheitsgefährdendes Potential haben.

dass die Unterrichtsqualität und die Konzentrationfähigkeit und dadurch der Lernerfolg meines Kindes durch die störenden und massiven Bauarbeiten im Schulhof außerordentlich beeinträchtigt wäre.

dass mein Kind auf dem Schulweg bei der An- und Abfahrt von täglich 50 bis 60 Sattelschleppern in den Schulhof auch täglich für ca. 2 Jahre gefährdet wäre.

dass mein Kind im Brandfall die Schule über verstellte Fluchtwege nicht sicher verlassen könnte.

dass mein Kind durch den Entfall von Turnstunden bzw. dislozierten Unterricht im Fach Turnen (Untertunnelung der Turnsäle) und durch den Entfall der Hofpause aufgrund der Bautätigkeit im Hof über 2 Jahre lang nicht mehr ausreichend Bewegung und Sport betreiben könnte.

dass diese Belastungen die Folgen der Großbaustelle wären und mit dem Gesetz, siehe Artikel 3 Absatz 1 der Kinderrechtskonvention, nicht zu vereinen wären. Demnach ist das Kindwohl bei allen Entscheidungen der öffentlichen Hand vorrangig zu beachten. Die Kinderrechtskonvention ist Teil der Verfassung und damit für alle Entscheidungsträger bindend.

dass alle Zusagen des Bauwerbers, der HH 59 Garagenerrichtungs und BetriebsgmbH, die Kinder durch spezielle Maßnahmen bei der Bauführung zu schonen und auf die Unterrichtstätigkeit und Lernsituation Rücksicht zu nehmen, nicht eingehalten werden können. Zum Beispiel der Abtransport des Aushubs über die Hernalser Hauptstraße, Flüsterförderbänder, grobe Tiefbauarbeiten ausschließlich in der Ferienzeit im Sommer und Arbeit nur unter dem verschlossenem Deckel.

Ich ersuche Sie, Dr. Michael Häupl, dieses Bauprojekt abzulehnen.

Hochachtungsvoll

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